| Forschung im Kalahari Meerkat Project |
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Das Kalahari Meerkat Project untersucht die Ursachen und Mechanismen kooperativer Aufzucht in Säugetieren. Die Langzeitstudie mit habituierten Gruppen wilder Erdmännchen erlaubt die Analyse einer Vielzahl empirischer Fragestellungen in der Evolutions-Biologie und der Verhaltensbiologie sowohl am Einzeltier als auch in der Population. Zur Zeit fokussiert unsere Forschung auf folgende Gebiete:
- Kosten und Nutzen kooperativen Verhaltens
- Individuelle Variation in der Jungtier-Aufzucht
- Konflikte in der Fortpflanzung
- Hormonelle Regulation kooperativen Verhaltens
- Konsequenzen kooperativer Aufzucht auf die Population
- Mechanismen der Kommunikation und deren Evolution
- Entscheidungsfindungsmuster in kooperativen Gruppen
- Soziales und ökologisches Wissen
- Lehren und Lernen
Das Projekt wurde ursprünglich im Kgalagadi National Park (vormals Gemsbok National Park) im nordwestlichen Südafrika gegründet, aber es zog im Jahre 1993 um an die heutige Lokation, die Kuruman River Reserve (KRR) genannt wurde.
Das KRR ist im gemeinsamen Besitz des Kalahari Research Trust und der Universität von Cambridge (UK). Der Projektgründer und Direktor, Prof. Tim Clutton-Brock, ist Professor für Tier-Ökologie an der Universität Cambridge. Prof. Marta Manser, die Ko-Direktorin, ist Professorin für Verhaltensbiologie an der Universität Zürich (Schweiz).
Bitte folgen Sie den Links rechterhand, um zu weiteren Informationen über unsere Forschung zu gelangen.

Last update: 23:15 24/06 2007
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