| Dokumentarfilm: Sprache der Erdmännchen |
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Die deutsche Fernseh-Station Bayern3 (BR3) zeigt am Sonntag, den 15. Juni 2008 die Premiere des dreissigminütigen Dokumentarfilms "Rufe aus der Kalahari - die Sprache der Erdmännchen", über die Forschung von Marta Manser, Professorin an der Universität Zürich und Co-Leiterin des Kalahari Meerkat Project.
Der Dokumentarfilm des deutschen TV-Journalisten Christian Herrmann dreht sich um die Vokalisationen der Erdmännchen - die "Sprache der Erdmännchen". Anfangs 2008 in der Kalahari Meerkat Project Feldstation gefilmt, gibt der Beitrag detaillierten Hintergrund zu Marta Manser's Forschung und Methodik. Die Kamera folgt Marta Manser und die Student Beke Graw und David Jansen ins Feld, wo die beiden die Vokalisierungen und das Verhalten der Erdmännchen studieren. Die meisten Aufnahmen wurden bei den Lazuli (die "Grabowskis") und Commandos gemacht, Erdmännchengruppen die aus "Und täglich grüsst das Erdmännchen" bekannt sind, aber auch bei den Aztecs und Drie Doring.
Christian Herrmann, der Regisseur und Produzent des Films, hat schon über hundert Dokumentarfilme kreiert, besonders in den Bereichen Naturfilm und Soziales/Entwicklungszusammenarbeit, in den bekannten "Sternstunden". Er ist der Präsident von "Hilfe für Kinder", einer gemeinnützigen Organisation, die die Kinder unterstützt, die er in seinen Filmen vorstellt.
Premiere: Sonntag, 15. Juni 2008 - 16:00 Uhr auf Bayern 3
Sprache: Deutsch
Autor: Christian Herrmann
Originaltitel: Rufe aus der Kalahari - die Sprache der Erdmännchen
Film-Kurzbeschrieb: "Sie sind die Publikumslieblinge in jedem Zoo. Sie flitzen umher, machen plötzlich Männchen, verschwinden in Erdlöchern und tauchen genauso schnell wieder ganz woanders auf. Die kleinen drolligen Kerlchen haben einen Namen: Erdmännchen ? und ihre nächsten Verwandten sind die viel größeren Hyänen. Erdmännchen leben in Clans, in Großfamilien, in der Kalahari im Süden Afrikas. Sie stehen gemeinsam miteinander auf, einer schiebt meistens Wache, während die anderen nach Futter suchen. Erkennt er eine Gefahr, gibt er sofort Laute von sich. Je nachdem, wie groß die Gefahr ist, reagieren auch die anderen Familienmitglieder. Genauso sozial geht es bei der Nachwuchsversorgung zu. Die Weibchen bringen die Jungen zur Welt und säugen sie, aber auch die Männchen dürfen als Babysitter für einige Stunden die Mutterrolle übernehmen. Gemeinsam gehen die Erdmännchen auch gegen ihre Feinde vor: Bei einem Angriff aus der Luft verschwinden sie blitzartig, bei einem Angriff einer anderen Erdmännchen-Gruppe rotten sie sich zusammen, sträuben die Haare und rücken hüpfend in einer Art Kriegstanz gegen den Feind vor. Die Schweizer Verhaltensforscherin Prof. Dr. Marta Manser hat seit Jahren die Sprache und das Verhalten der Erdmännchen in der Kalahari studiert." 
Last update: 17:22 15/06 2008
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